In höchsten Höhen unterwegs!
Der zweite und erste richtige Urlaubstag begann schon in den frühen Morgenstunden natürlich, wie hätte es auch sein können mit Regen. Gegen 6 Uhr morgens wurden wir von starkem Regen geweckt, der auf unser Zelt prasselte. Das macht es zwar noch gemütlicher im Zelt aber weckt auch bedenken für den weiteren Verlauf des Tages. Doch zu unserem Glück war es tatsächlich nur ein kurzer heftiger Schauer. Gegen 8 Uhr kam auch schon wieder die Sonne durch und die Temperaturen stiegen.

Wir wollten es natürlich auch gemütlich angehen und obwohl wir es kaum erwarten konnten, mit den Twins wieder auf die Straße zu kommen, gab es erst mal ein Frühstück. Noch mal unter die Dusche gesprungen und dann das Zelt zusammengebaut. Mittlerweile sind wir ziemlich geübt, das Zelt einzupacken und auf den Twins zu verstauen. Jeder Handgriff sitzt und in wenigen Minuten ist alles bereit für die Abfahrt. Wir hatten offensichtlich nichts seit unserer Nordkaptour von letztem Jahr vergessen.
Das Wetter spielte auch mit und es sollte einfach nur ein sonniger Tag werden. Gegen 10 Uhr ging es wieder auf die Straße und direkt zu unserem nächsten Ziel. Anselm hatte die Route geplant und Drago wusste nicht, was für Highlight diese bereithielt. So wurde die Tour ein wenig auch zu einer Überraschungstour.
Nach einer weile Fahrt über Berg und durch Täler kamen wir an unserem ersten Ziel an. Der Highline 179. Eine der längsten Fußgänger-Hängebrücken der Welt und seit 2014 die längste „Fußgängerhängebrücke im Tibet Stil“.

Dort angekommen ging es erst mal mit der Zahnradbahn den Berg hinauf. Man sollte wirklich keine Höhenangst haben, um hier eine Überquerung zu wagen. Die Höhe beträgt zwar nur bis zu 114 Meter, aber es fühlte sich fast an wie auf einem Skywalk, da man auf einem Gitter läuft und unter sich das Tal beobachten kann.

Wir machten also einen etwas längere Besichtigung und überquerten diese Brücke 2-mal, ehe wir auf die daneben liegende Burg Ehrenberg stiegen, um eine noch bessere Aussicht genießen zu können.

Nachdem wir alles gesehen hatten, ging es auch schon wieder weiter. Diesmal weiter Richtung Garmisch. Dort wollten wir auf die nächste Rodelbahn. Es wurde nun langsam klar, dass sich hier um eine Alpen-Rodelbahn Tour wurde. Doch das ist genau das, was man nach einer weiteren Fahrt braucht. Es lockert den ganzen Mini Urlaub auf und macht einfach nur Spaß. Wer sagt, so was sei nur für Kinder, sollte es einfach mal ausprobieren.
Wir haben noch einiges an wundervollen Landschaften und Strecken gesehen und erlebt, sodass sich dieser Tag anfühlte, als würde er nicht mehr enden. Viele Eindrücke machen aus einem kleinen Urlaub eine gefühlte Ewigkeit. Das ist die Freiheit auf 2 Reifen, von der man spricht.
Als wir abends dann auf dem Zeltplatz in Ramsau in Berchtesgaden ankamen, waren wir wie immer gut gelaunt und natürlich hungrig wie die Bären. Wir haben tatsächlich erst dann gemerkt, dass seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, zu viel Spaß hatten wir gehabt, sodass alles andere vergessen wurde.
Also fuhren wir noch mal los zum Abendessen in ein nahe gelegenes Wirtshaus.

Als es dann später am Abend war, sind wir wieder zurück zum Zeltplatz und sind müde in die Kojen gesprungen. Wir wollten ja ausgeschlafen sein für den nächsten Tag, an dem das Highlight der gesamten Tour anstand.

Den kompletten Bericht und alle weiteren Eindrücke und Bilder könnt ihr euch im folgenden Video anschauen:
