Die Fototour

Wie die Idee zum BLOG entstanden ist

Es war einer dieser warmen Tage im September und ich gönnte mir einen Überstundenfrei-Tag. Drago war (wie so oft, man kann sagen wie immer) sofort dabei. Ich dachte mir, es sei Zeit für ein paar neue Desktophintergründe und packte mal die „richtige“ Kamera ein, meine geliebte Panasonic Lumix DMC-FZ1000. (dazu später ein Blogeintrag bei „Technik“)

Die Handyschnappschüsse waren zwar immer schon ganz gut, aber es sollten eben mal richtig gute Bilder werden. Wir trafen uns recht früh an diesem Morgen und fuhren los Richtung Bad König, wo wir einen Freund besuchten.

Nachdem wir uns im Café Rudolph (sehr zu empfehlen) ein Stück Torte sowie einen Cappuccino mit Sahne einverleibt hatten, beschlossen wir einfach mal durch Bad König durch zu fahren und zu sehen was uns da erwarten würde.

Der Tag ist noch jung und der Kuchen schon gegessen: Die Gedanken schon bei der Tour

Wir fuhren also die Ausfallstraße Richtung Osten aus Bad König heraus und kamen über eine schöne Straße nach Kimbach. Wir fuhren die Straße weiter und waren vom tollen Wetter und der wirklich traumhaften Landschaft sehr angetan. Weniger begeistert waren wir, als uns hinter Kimbach auf der sehr engen und kurvenreichen Straße dann doch einige 40Tonner entgegenkamen. Wir fragten uns, ob es wirklich keine andere Strecke für LKW gibt, da man sich bei manchen dann doch fragte: „Schafft der die nächste Kurve, oder muss er mit einem Hubschrauber geborgen werden?!?“

In Vielbrunn folgten wir der Hauptstraße, die uns durch den Ort führte. Hinter Vielbrunn fuhren wir über Weckbach nach Weilbach. In Weilbach entschieden wir uns rechts zu fahren. Es war eine kurzweilige Fahrt, da wir uns die ganze Zeit über unseren günstig erworbenen (aber sehr guten) Helmfunk unterhalten konnten. Hierzu gibt es demnächst einen Blogeintrag bei „Technik“

Die komplette Tour in der Gesamtübersicht (Quelle: GoogleMaps)

Langsam kam Hunger auf und wir hielten kurz, um zu googlen  wo es das nächste Schnitzel (der ideale Motorrad-Snack) geben könnte. „Schenks Landgasthof“ in Neudorf klang vielversprechend, also bogen wir in Armorbach links ab und folgten der landschaftlich reizvollen Straße Richtung Neudorf, wo eine herbe Enttäuschung in Form einer geschlossenen Gaststätte auf uns wartete. Also wieder Google und weiter ging es Richtung Reichartshausen, wo die „Gaststätte zum Engel“ auch geschlossen hatte. Die famose Landschaft tröstete uns auch über diesen Schmerz hinweg und wir fuhren bumsquitschfidel weiter Richtung Wenschdorf.

Kurz hinter Neudorf kam uns beiden dann, wie so oft ,die identische Idee im selben Moment.

Wir sagten zeitgleich über Funk: „Lass mal hier links in den Feldweg fahren, da kann man bestimmt gute Fotos machen“

Hinter Neudorf die 2te links (Roter Punkt) die perfekte Location (Quelle: GoogleMaps)

Und so machten wir das dann auch. Der Feldweg entpuppte sich als die perfekte Location für ein Twin-Shooting und wir probierten viel aus. Verschiedene Hintergründe, diverse Belichtung und Blendeneinstellungen, verschiedene Winkel und Ausrichtungen zur Sonne. Und dann machten wir dieses eine Foto, bei dem wir auch wieder mal beide auf denselben Gedanken kamen……

Prädikat: Besonders geil !

Wenn uns das gefällt, warum dann nicht mit der Welt teilen? Würden andere Biker, die auch grade anfangen, nicht auch Spaß daran haben zu lesen wie es anderen geht, dass am Anfang eben nicht immer alles glatt läuft. Und wie viel Spaß es macht. Die Idee zu diesem Blog war geboren.

Auf dem Weg zum nächsten Bild: Drago schottert mit der Twin
Auch vor Holz immer eine gute Figur: Unsere Twins

Wir fuhren nach ca.2 Stunden Foto- und Videosession weiter Richtung Wenschdorf, wo das geschlossene „Gasthaus zum Hirschen“ den Schnitzelhunger auch nicht befriedigen konnte. Weiter ging es also durch Wenschdorf (ein SEHR futuristisches Dorf, alle Straßen mit Kleinpflaster, modernste Solarstraßenlaternen) Richtung Klingenberg.

Da ich die Clingenburg in Klingenberg schon als Ausflugsziel kannte und wir schnell googelten ,ob sie auch auf hat, war das unser nächstes Ziel. Auf der schön eingerichteten Gartenterrasse, mit einem traumhaften Blick über Klingenberg, mit den vielen schönen Weinbergen, bekamen wir endlich unser Schnitzel. 

Traumwetter und Traumaussicht: Warten auf das Schnitzel (mit Kroketten)

Mit uns saßen noch einige Rentner im betuchten Alter im Restaurant. Ein älterer Mann, der mit seiner Frau auch ein Schnitzel bestellt hatte, rülpste dermaßen laut, dass wir beide (mal wieder gleichzeitig) dachten „Was eine Sau“. Dieser dreifach donnernde Rülps wird uns auf immer in Erinnerung bleiben, es hörte sich an, als würde es den Herrn innerlich in Stücke reißen.

Blick über Klingenberg: So lässt man eine Tour perfekt ausklingen 😉

Nach diesem leckeren und rülpstechnisch verstörendem Ereignis traten wir die Heimfahrt Richtung Darmstadt mit Navi und ohne größere Umwege an. Zuhause angekommen, machte ich mich sofort daran im Internet zu recherchieren, wie man am Besten einen Blog startet, der von Anfang an professionell ist. Die Idee war geboren und sollte schnellstmöglich in die Tat umgesetzt werden. Wie immer nach dem Motto:

„Nicht nur reden   –   machen“

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