Endlich abholen

Wie Anselm die Twin bekam

Am 28.07 fuhren wir von Kroatien nach Hause. Es war ein stürmischer und verregneter Tag also fiel uns der Abschied nicht zu schwer. Wir fuhren gegen Nachmittag los und kamen am 29.07 um 6 Uhr früh zuhause an. Ich brannte auf die Twin, wusste aber dass ich in meinem Zustand (ich war schon heftig müde) nicht fahren könnte. Also haute ich mich noch 3 Stunden aufs Ohr. Gegen 9 Uhr stand ich auf und meldete mich beim Motorradhaus. Ich sagte Bescheid, dass ich gegen 12:00Uhr vorbeikommen würde um meine Maschine endlich in Empfang zu nehmen.

Gegen 11h machte ich mich fertig, meine Jungs wollten lieber spielen, sie waren von der langen Fahrt auch ziemlich kaputt, dafür kam meine Tochter mit, sie war auch schon gespannt auf Papa’s Motorrad. Um punkt 12h waren wir beim Motorradhaus und ich wurde freundlich empfangen.

Ich bekam noch ein T-Shirt geschenkt und eine Campinglampe, sowie einige Poster, die ich haben wollte. Es gab eine wirklich ausführliche Einweisung, auch in die Koffer und wie man die Twin anständig auf den Hauptständer zerrt. Alles in allem dauerte die Einweisung etwas mehr als eine Stunde. Meine Tochter und meine Frau warteten geduldig. Nachdem ich mir sicher war, dass ich alles erfragt hatte, schwang ich mich auf mein neues Traumbike. Dann ging es zuerst an die Jet-Tankstelle, einmal volltanken.

Gerade aufgestiegen, der wirklich erste Meter mit der eigenen AfricaTwin
Jetzt bloß nicht umfallen: Das erste mal blinken, dann um die Ecke zur JET

Danach musste meine Frau noch schnell ein Bild für Drago schießen, was sie mit einem Grinsen sehr gerne tat.

Der Beweis für Drago: Die Touren können losgehen

Zuhause angekommen (ich fuhr doch sehr unsicher heim und fuhr ruhig und langsam, 70Kmh fühlten sich für mich an wie 250Kmh was mir gar nicht gut tat) stellte ich die Twin erst mal ab und betrachtet sie ganz ungläubig. Wir hatten es tatsächlich EISKALT durchgezogen. Nach grade mal 5 Monaten hatten wir es von der Anmeldung in der Fahrschule bis zur eigenen AfricaTwin geschafft. Das ist typisch für uns: Nicht nur reden, machen!

Der erste Parkplatz.

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