Die Ankunft in Norwegen
Nach einer erholsamen Nacht im Zelt auf Petters Campingplatz realisierten wir endlich, wo wir hier eigentlich sind. Wir sind in Norwegen und im Begriff, eine Reise anzutreten, auf die wir so lange hin gefiebert haben. 4000 km weiter nach Norden bis zum nördlichsten Punkt Europas und gefühlt das Ende der Welt.
Wir also schnell aus dem Zelt raus, um die ersten Sonnenstrahlen einzufangen. Dabei bot sich ein Anblick, den wir am Abend zuvor noch gar nicht wahrnehmen konnten. Der Campingplatz war gleich an einem See und alleine hier war die Atmosphäre und Aussicht wunderschön.

Wir beschlossen es nach der langen Anfahrt gestern, es erst mal ruhig anzugehen. Also erst mal ein Keks zum Frühstück und ein köstlicher Biker Kaffee auf dem Gaskocher zubereitet. Wir machten uns etwas frisch und ließen die Drohne noch mal über den See und die Wiese kreisen, um die ersten norwegischen Eindrücke vollends im Bild einzufangen.
Gegen 11 Uhr entschlossen wir uns, die Reise fortzusetzen. Also das Zelt schnell wieder abgebaut und eingepackt, die Twins Beladen und in die Motorradkluft gesprungen. Und schon konnte es wieder losgehen.
Das Wetter war herrlich und wir genossen den wundervollen Tag und die einsame Landstraße immer Richtung Norden.
Nach einer Weile machten wir unseren ersten Stopp. An einem Fluss mit Stromschnellen. Schon dieser Anblick war atemberaubend und uns blieb nichts anderes übrig, als einen Augenblick zu verweilen und dem Rauschen des Flusses zu lauschen.

Und so ging es auch fast den ganzen Tag. Da alles neu und überwältigend für uns war, machten wir quasi dauernd irgendwo halt. Zum Glück haben wir uns diese erste Norwegenetappe als Ausruh-Tag eingeplant. Bedeutete, wir hatten nur ein Pensum von 300 km zu schaffen und konnten es ruhig und gemütlich angehen. Nach der gestrigen Anreise war das auch bitternötig.

Etwas später kamen wir noch an spannenden Bergmassiven vorbei, die aussahen wie aus einem Guss und weiteren Flüssen und Tälern. Das alles war so schön, das wir fast vergessen hatten, auch mal eine Mittagspause zu machen. Also steuerten wir einen kleinen Rastplatz an. Mitten im Nirgendwo und dennoch supergepflegt und gemütlich.

Jetzt erst mal den Gaskocher ausgepackt und eine Ladung Wasser aus dem vorbeifließenden Fluss abgekocht und das Essen vorbereitet. Da wir wussten, dass die Preise in Norwegen durchaus etwas höher sind, haben wir einen Koffer voll mit Camping Essen mitgebracht. Fein säuberlich in Tüten und nur mit kochendem Wasser zuzubereiten. Erschreckenderweise war das Essen exquisit und ich würde fast behaupten, es schmeckt wie selbst gekocht. Wobei das natürlich auch einfach an unseren knurrenden Mägen gelegen haben könnte.
Doch da am Fluss zu sitzen und sich eine Portion Beef Stroganoff einzuverleiben war definitiv eine der besten Mittagspausen, die man haben kann.

Frisch gestärkt ging es weiter mit den Twins über Täler und Berge, bis es langsam dunkel wurde. Da wir keinen Plan gemacht hatten, wo wir die Nacht verbringen wollten, steuerten wir einfach spontan einen Campingplatz an, auf dem wir unser Zelt aufschlugen. Völlig geflasht von dem ersten Tag in Norwegen und den Eindrücken der Landschaft stand einem guten Schlaf nichts mehr im Wege.
Und hier Tag 2 der Tour im Video:

Moin Jungs, nächstes Jahr kaufe ich mir auch eine AT…..bin zufällig aus GG….also nicht weit von euch. Suche für nächstes Jahr coole Leute für ne Tour. Kann man euch mal privat kenne lernen.
Gruß
Karsten Sander
Hallo Karsten,
na das ist mal die Richtige Wahl als Motorrad.
Lässt sich sicher mal einrichten das wir auf ne Tour gehen. Welche AT hast du denn ins Auge gefasst?
Melde dich einfach bei uns und wir geben dir dann bescheid wenn wir wieder mal on tour sind.
Grüße
Africa Twins